Gemeinde schmiedet Pläne:

Feuerwehr lässt anbauen

Ende der 90er-Jahre war man in Wulkenzin froh über das neue Domizil der Feuerwehr. Nun reicht es allerdings nicht mehr aus.

Das Wulkenziner Feuerwehrhaus ist zu klein. Jetzt soll angebaut werden. Planerin Maxi Ernst erläutert das Bauprojekt.
Karl-Heinz Engel Das Wulkenziner Feuerwehrhaus ist zu klein. Jetzt soll angebaut werden. Planerin Maxi Ernst erläutert das Bauprojekt.

Die Freude war groß, als die Wulkenziner Feuerwehr 1998 ihr neues Domizil in Beschlag nahm. Doch bald stellte sich heraus, dass es zu knapp bemessen ist. Die Funktionalität lässt ebenfalls zu wünschen übrig. „Werden wir zum Einsatz gerufen, gibt es erst einmal ein hektisches Geschubse und Gewühle beim Umkleiden. Das spielt sich bei laufenden Motoren auf engem Raum zwischen und hinter den Fahrzeugen ab“, schildert Gemeindewehrführer Marcel Thiele das Problem. Bald bekam auch der Versicherer, die Hanseatische Feuerschutz- und Unfallkasse, Wind von den Mängeln und mahnte aus Sicherheitsgründen bauliche Änderungen an. Aber dafür fehlte das Geld. In diesem Haushaltsjahr aber steht die Finanzierung von insgesamt rund 87 000 Euro. 20 000 Euro steuerte das Land an Fördermitteln bei. Der Landkreis gab weitere 15 000 dazu.

Wie Planerin Maxi Ernst deutlich machte, umfasst die Erweiterung eine Fläche von rund 85 Quadratmeter. In dem neu entstehenden erdgeschossigen Raum können sich die Kameraden gefahrlos umziehen und Zivil- und Dienstkleidung getrennt aufbewahren. Vorgesehen ist auch ein nach Frauen und Männern getrennter Sanitärbereich.