:

Feuerwehr stutzt wegen Feuerwaffe

Zunächst hat alles auf einen Routine-Einsatz für die Kameraden hingedeutet. Doch wegen einer Entdeckung vor Ort entschlossen sie sich, die Polizei zu verständigen.

Wegen einer Entdeckung im Einsatz hat die Neubrandenburger Feuerwehr die Polizei zu Rat gezogen.
Patrick Pleul Wegen einer Entdeckung im Einsatz hat die Neubrandenburger Feuerwehr die Polizei zu Rat gezogen.

Wegen eines Rauchmelder-Alarms ist die Neubrandenburger Feuerwehr in die Rühlower Straße gerufen worden, wo sich ein auf dem Herd vergessener Kochtopf als Ursache entpuppte.

Aufmerksam wurden die Retter bei ihrem Einsatz auf ein Gewehr, das in der Wohnung des 38-jährigen Inhabers an der Wand hing. Polizisten nahmen die Waffe zur Prüfung mit, konnten aber wenig später Entwarnung geben: Es handelte sich um eine täuschend echte Deko-Nachbildung der aus Westernfilmen bekannten Winchester.

"Diese frei verkäuflichen 1:1-Modelle von historischen Waffen sind aus dem gleichen Spritzgussmaterial wie  Spielzeugpistolen und ohne Funktion einer echte Waffe", erklärt die Polizei. Zugleich weisen die Beamten aber vorsorglich darauf hin, dass gemäß dem § 42a des Waffengesetzes das Führen auch solcher Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit streng reglementiert ist.