Bauarbeiten begonnen:

Bald schicke Wohnungen auf Gelände der ehemaligen Turnhalle

Drei Eckgrundstücke in der Neubrandenburger Innenstadt sind noch nicht verkauft. Der Rest des begehrten Areals ist verteilt und so langsam geht es auch los. Wenn gebuddelt wird, dann steht den Bauherren allerdings Angstschweiß auf der Stirn.

Der Bagger zieht schon neugierige Blicke von Zaungästen auf sich. Denn was auf der Freifläche der ehemaligen Turnhalle entsteht, interessiert die Neubrandenburger. 
Ingmar Nehls Der Bagger zieht schon neugierige Blicke von Zaungästen auf sich. Denn was auf der Freifläche der ehemaligen Turnhalle entsteht, interessiert die Neubrandenburger. 

Dort, wo einst Schüler in der Sporthalle schwitzten, sollen bald schicke Innenstadtwohnungen entstehen. Die Bagger rollen schon, denn es geht los. Ein bisschen zumindest. „Zwei Bauherren haben mit den Vorbereitungsmaßnahmen im Bereich der ehemaligen Turnhalle angefangen“, bestätigt Thomas Riemer von der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft. So richtig was zu sehen geben werde es auf der großen Fläche aber erst im kommenden Frühjahr, sagt Riemer. Denn auch bei den Reihenhausgrundstücken, die zur Stadtmauer hin zeigen, werde keiner mehr in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.

Durch die Zerstörungen des Krieges gebe es viele aufgeschüttete Bereiche in Neubrandenburg, sagt Thomas Riemer. Außerdem sind bei Grabungen unter einem halben Meter die Archäologen gleich zur Stelle. Während die Herzen der Historiker bestimmt höher schlagen, steht den Bauherren in dieser Zeit sicherlich der Angstschweiß auf der Stirn. Denn jede Verzögerung kostet Geld.

Noch nicht entschieden ist, wer den Zuschlag für die drei Eckgrundstücke Krämerstraße/Dümperstraße, Dümperstraße/2. Ringstraße und Krämerstraße/2. Ringstraße bekommt. Der Grundstücksverkauf muss erst den Stadtentwicklungsausschuss, den Hauptausschuss und die Stadtvertretung durchlaufen.

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