Die Schleife bringt es :

Fische können jetzt "optimiert" wandern

Nach mehreren Monaten Bauzeit hat sich die Aufstiegshilfe an der Hintersten Mühle verändert. Das Terrain ist kaum wiederzuerkennen.

Die neue Fischtreppe war zu Pfngsten für viele Spaziergänger ein Hingucker.
Bärbel Gudat Die neue Fischtreppe war zu Pfngsten für viele Spaziergänger ein Hingucker.

Spaziergänger an der Hintersten Mühle in Neubrandenburg staunten am Pfingstwochenende nicht schlecht über die Veränderungen am Wehr, das wieder erreichbar ist. Die Mitarbeiter der Neubrandenburger Brunnen- und Wasserservice GmbH haben ihre Anfang des Jahres begonnene Arbeit an der Fischtreppe beendet.

Um den Aufstieg für die Fische zu erleichtern, wurde die Anlage um eine Gewässerschleife auf 85 Meter ver­längert. Die alte Sohle der Fischtreppe brachen die Bauleute heraus und füllten sie mit grobkörnigem Sub­strat auf. So haben Kleinstlebewesen ihren Lebensraum und auch Klein- und Jungfische können sich zurückziehen.

„Die neue Fischaufstiegsanlage ist teilweise mit dem alten Material an die aktuellen technischen Vorschriften angepasst worden“, so beschreibt der Leiter des Staatlichen Amtes Mecklenburgische Seenplatte, Christoph Linke, die Veränderungen. Sie ist durch Verlängerung des Fließweges nicht mehr so steil und hat einen auch für Kleinstlebewesen „durchwanderbaren“ Untergrund. Die alte Holzbrücke über die Fischaufstiegsanlage wurde durch einen Durchlass aus Wellstahlprofil ersetzt. Das Staatliche Amt plant, die Holzbrücke über das Wehr in absehbarer Zeit ebenfalls zu erneuern.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung