Verpuffung eines Gasofens:

Frau erleidet Verbrennungen

Als eine Frau einen Gasofen in Betrieb nehmen wollte, kam es zur Verpuffung. Die Frau wurde dabei verletzt.

  
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Verbrennungen an Händen und im Gesicht hat eine 83-jährige Frau in Dahlen erlitten, als sie versuchte, in ihrem Haus einen mobilen Gasofen in Betrieb zu nehmen. Dabei war es zu einer Verpuffung gekommen. Die Frau musste nach dem Vorfall in der Nacht zu Sonnabend ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden, wo sie stationär aufgenommen wurde.

In Folge der Verpuffung stürzte eine Zwischenwand innerhalb des langgestreckten Gebäudes ein. Von den drei nebeneinander liegenden Wohneinheiten wurde lediglich die betroffene Einheit der 83-Jährigen beschädigt, teilte die Polizei weiter mit. Dieser Teil des Gebäudes muss bis zu einer eingehenden statischen Prüfung gesperrt werden und ist derzeit nicht bewohnbar.

Im Einsatz waren neben Rettungswagen und Notarzt, zwei Funkwagen des Polizeireviers Friedland, der Kriminaldauerdienst des Kriminalkommissariats Neubrandenburg  sowie die Feuerwehren aus Brunn, Friedland, Neverin und Staven. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die genaue Ursache der Verpuffung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt.