Rekordmarke knapp verfehlt:

Friedländer Badespaß kommt ohne Preiserhöhung davon

Knapp vorbeigeschrammt an der Zehntausendermarke: So lässt sich die Badesaison im Friedländer Freibad zusammenfassen. Doch der Spaß kostet die Stadt mehr als 150 000 Euro im Jahr.

Ins Friedländer Freibad ist jetzt erst mal Ruhe eingekehrt.
Anett Seidel Ins Friedländer Freibad ist jetzt erst mal Ruhe eingekehrt.

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht, wenn es um das Friedländer Freibad geht. Die schlechte t: Auch in diesem Jahr muss die Stadt rund 160 000 Euro zuschießen, um die Saison abzusichern. Die gute Nachricht: Auch im kommenden Jahr wird nicht an der Preisschraube für den Eintritt ­gedreht.

Für vier Euro am Tag garantieren die Friedländer einen Badespaß in ihrem dank Solaranlage beheizten Freibad. Ein Saisongeschäft, dass sich nie rechnet, aber ein Aushängeschild der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus ist. Und die Bilanz kann sich sehen lassen. Genau 9993 Eintrittskarten hat das sechsköpfige Team verkaufen können.

Dabei bieten die Klein­städter keineswegs nur Badespaß an. Schwimmunterricht steht ebenfalls auf dem Programm. Nachdem die Zahl der Teilnehmer in den vergangenen zwei Jahren zurückging, stieg sie in diesem Jahr wieder leicht an. Schwimmmeister Dirk Meier gab 361 Unterrichtsstunden. Seine Schüler sind meist fünf bis sieben Jahre alt, aber auch Erwachsene nutzen das Angebot.

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