Militärpolizei schweigt:

Feldjäger prüfen Bundeswehr-Unfall

Ein verunfalltes Bundeswehr-Fahrzeug und "wilde Sau" spielende Soldaten auf dem Gelände der Kaserne Fünfeichen lassen zahlreiche Fragen offen.

Bei dem Unfall in der Kaserne Fünfeichen überschlug sich der Geländewagen leicht, ein Soldat wurde leicht verletzt.
Fabian Henke Bei dem Unfall in der Kaserne Fünfeichen überschlug sich der Geländewagen leicht, ein Soldat wurde leicht verletzt.

Die Feldjäger ermitteln offenbar noch und nehmen alles genau unter die Lupe. Denn auch zwei Tage nach dem von zufälligen Augenzeugen beobachteten Unfall auf dem Gelände einer Kaserne in Neubrandenburg-Fünfeichen dringt darüber nichts an die Öffentlichkeit. Die Landespolizei jedenfalls ist aus der ganzen Angelegenheit raus - bei Verstößen gegen Recht und Ordnung durch Soldaten ermitteln die Feldjäger.

Die Feldjäger sind die Militärpolizei der Bundeswehr. Zum Feldjägerdienst zählen der militärische Ordnungsdienst, der Verkehrsdienst, die Wahrnehmung von Sicherheitsaufgaben, Ermittlungen und der Raum- und Objektschutz. Die in Neubrandenburg stationierten Militärpolizisten sind für den ganzen östlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns zuständig.

Passanten hatten am Montagabend auf dem Gelände der Bundeswehr in Fünfeichen einen Unfall beobachtet. Ein Fahrzeug vom Typ "Wolf" ist dabei ins Schleudern geraten und hat sich überschlagen. Dabei wurde mindestens eine Person kurzzeitig eingeklemmt und verletzt. Bei Eintreffen der zivilen Rettungskräfte aus Neubrandenburg sollen sich die wachhabenden Soldaten zunächst geweigert haben, die Helfer auf das Gelände der Bundeswehr zu lassen.

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Kommentare (1)

Lasst sie doch in ihren gelände wilde sau spielen, besser als auf öffentlichen wegen.