Vermisster tot geborgen:

Für Marcus kam jede Hilfe zu spät

Die Mutter von Marcus B. hat nun die traurige Gewissheit: Ihr Sohn ist tot. Spaziergänger entdeckten die Leiche des 16-Jährigen im Tollensesee.

Für den 16-jährigen Marcus kam jede Hilfe zu spät. Der Junge konnte nur noch tot geborgen werden.
Ingmar Nehls Der Junge konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Leichnam des Jungen trieb auf dem Wassers. Seit Freitagabend hatten Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht fieberhaft nach dem 16-jährigen Jungen aus Neubrandenburg gesucht.

Wie es zu dem Unfall an dem bewachten Badestrand kommen konnte, wird jetzt durch die Kripo ermittelt, wie Polizeisprecherin Verena Splettstößer bestätigt. Die Polizei hatte sowohl auf dem See als auch an Land nach dem verschwundenen Jungen gesucht, der sich mit ­Freunden zum Baden ge­troffen hatte. Taucher und Sonargeräte kamen ebenso zum Einsatz wie ein Fährtenhund. Kurz vor dem Fund kreiste, wie schon an den Tagen zuvor, ein Hubschrauber über dem See.

„Wir haben keine Möglichkeit ausgeschlossen“, sagt Verena Splettstößer. Die Aussagen von Marcus’ Freunden waren wohl widersprüchlich und ließen verschiedene Szenarien zu. Die Mutter hatte bis zuletzt angenommen, dass der Junge vielleicht entführt worden sei und noch lebt. Entsprechend groß war ihr Schock, als sie nun ihren ­toten Sohn identifizieren musste.

 

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