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Gedenkstein zum dritten Mal beschmiert

Unbekannte übergossen das Mahnmal mit Teer oder schwarzer Farbe. Jetzt soll es wieder hergerichtet werden.

Der Gedenkstein am Wall wurde von Unbekannten mit Teer oder schwarzer Farbe geschändet.
Günter Rehsas Der Gedenkstein am Wall wurde von Unbekannten mit Teer oder schwarzer Farbe geschändet.

Der Gedenkstein der Vertriebenen an den Neubrandenburger Wallanlagen ist erneut beschmiert worden. Das berichtete am Sonntag empört Dr. Klaus Zinke, einer der Mitinitiatoren dieses Steins. Dieser wurde vor einigen Tagen mit Teer oder schwarzer Farbe begossen, erfuhr er jetzt. Dabei handelt es sich bereits um die dritte Schändung, ergänzt er.

Günter Rehsas, Vorsitzender der Ortsgruppe der Ost-/Westpreußen teilte mit, dass „dieser ungeheuerliche Vorfall“ bei der Polizei angezeigt wurde. In den nächsten Tagen soll der Gedenkstein gereinigt und der weiße Schriftzug ausgebessert werden.

Kommentare (1)

Am 26.05.15 berichtete Frau Bärbel Gudat im Nordkurier, dass nach einer aufwendigen Säuberung und Wiederherstellung des Schriftzuges am Gedenkstein "ein schönes Blumengebinde mit Schleife" niedergelegt wurde, und zwar vom "Kreisverband einer neu gegründeten Partei". Es ist schon traurig, wenn gegen "Gewalt und Vertreibung weltweit" und die Schändung von Gedenksteinen ein Zeichen gesetzt wird und der Nordkurier bzw. die Reporterin es peinlichst vermeidet, diejenigen mit ihrem Namen zu nennen. Offensichtlich steht die Wortgruppe Alternative für Deutschland oder Abkürzung AfD auf dem Index des Nordkuriers, jedenfalls wenn es um positive politische Aussagen geht.