Im Auftrag unserer Leser:

Geht das Licht zu früh aus?

Die Straßenbeleuchtung wird per Dämmerungsschalter geregelt. Der allerdings findet das Tageslicht offenbar frühzeitig hell genug.

8 Uhr morgens in der Neustrelitzer Straße: Sträflich wäre es, zu dieser dämmerigen Stunde ohne Licht zu fahren. Die Straßenbeleuchtung allerdings hat schon "Feierabend".
Susanne Schulz 8 Uhr morgens in der Neustrelitzer Straße: Sträflich wäre es, zu dieser dämmerigen Stunde ohne Licht zu fahren. Die Straßenbeleuchtung allerdings hat schon "Feierabend".

Früher denn je wird es abends dunkel und morgens umso später hell. Die Neubrandenburger Straßenbeleuchtung allerdings bleibt davon unbeeindruckt, stellen Nordkurier-Leser fest. Während es für Auto- und Radfahrer sträflich wäre, ohne Licht zu fahren, stellen Laternen morgens frühzeitig den Dienst ein.

Zwar gebe es Jacken mit reflektierenden Elementen – doch nicht jeder trägt diese, sagt ein Leser am Lesertelefon. Nicht nur um gesehen zu werden, sondern auch um Stolperfallen zu erkennen, seien Fußgänger auf Straßenbeleuchtung angewiesen.

Zuständig dafür sind die Neubrandenburger Stadtwerke, erfuhr der Nordkurier aus dem Rathaus. Das Licht werde mit Dämmerungsschaltern geregelt – nicht an jeder Leuchte, sondern in den Straßenbeleuchtungsverteilschränken. Dazu seien bestimmte Beleuchtungsstärken programmiert, bei deren Erreichen die Laternen an- oder ausgehen. Eine Verlängerung der Beleuchtungszeiten würde sich auf den Energieverbrauch auswirken und zu einer Erhöhung der Verbrauchskosten führen.