Mit voller Wucht ins Gesicht getreten:

Gericht verurteilt Studenten wegen Gewalttat

Opfer und Täter hatten Glück - das macht der Richter einem Angeklagten aus Neubrandenburg klar.

   
Peter Steffen    

Zehn Monate Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung, und 800 Euro Schmerzensgeld blechen. So muss ein 21-jähriger Mann aus Neubrandenburg dafür büßen, bei einer Schlägerei im vergangenen Herbst in einer Diskothek der Viertorestadt der Gewinner gewesen zu sein. Dabei hatte er sein bereits am Boden liegendes Opfer noch mit voller Wucht ins Gesicht getreten und ihm so das Nasenbein gebrochen.

"Der hätte auch tot sein können", begründet der Richter am Amtsgericht, Jörg Landes, sein hartes Urteil. Der Angeklagte, Student in Greifswald, nennt bereits fünf Vorstrafen sein eigen. Bei der Tat waren Opfer und Täter angetrunken.