Wer bekommt Ermäßigungen?:

Geringere Bibliotheksgebühr bleibt im Gespräch

Eine Ermäßigung für Sozialhilfeempfänger bei der Bibliotheksgebühr? Linke und bündnisgrüne Abgeordnete wollen des durchsetzen. Wie stehen die Chancen dafür?

Sollen Sozialhilfeempfänger Ermäßigungen bei der Gebühr für die Nutzung der Regionalbibliothek erhalten. Darüber könnte die Stadtvertretung abstimmen.
Bernd Settnik Sollen Sozialhilfeempfänger Ermäßigungen bei der Gebühr für die Nutzung der Regionalbibliothek erhalten. Darüber könnte die Stadtvertretung abstimmen.

Am 2. Juli stimmen die Stadtvertreter über die künftigen Nutzunggebühren für die Regionalbibliothek ab. Auch wenn überraschend viele Bürger die geplante Erhöhung von zwölf auf 18 Euro Jahresgebühr befürworten, sind im Hinblick auf Ermäßigungen noch nicht alle Messen gesungen. So setzen sich die linken und bündnisgrünen Abgeordneten im Kulturausschuss dafür ein, dass – was in der bisherigen Version nicht vorgesehen ist – auch Sozialhilfeempfänger die ermäßigte Gebühr in Anspruch nehmen können.

Bereits im Mai hatten sich Gerlinde Brauer-Lübs, Bernd Fuhrmann, Karin Fuhrmann und Anni-Claire John für diesen Passus stark gemacht. In der Stadtvertretung wollen sie einen entsprechenden Antrag einbringen. „Wir wollen ein Zeichen setzen, auch sozial schwachen Menschen die Teilhabe an Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten zu erleichtern“, erklärt Bernd Fuhrmann. Es gehe darum, Kultur für alle zu ermöglichen, betont Gerlinde Brauer-Lübs. Damit auch die Kinder aus bedürftigen Familien ans Lesen herangeführt werden, sei das Vorbild der Eltern wichtig.

 

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