Mit einem Pavillon geht es los:

Gesicht der Neubrandenburger Turmstraße soll sich wandeln

Bänke mit Rückenlehnen, mehr Wasser, mehr Freiluft-Gastronomie, vielleicht auch Sportlerehrung – es gibt viele Ideen für die Turmstraße. Der erste Schritt zur Umgestaltung steht bevor: Der Glaskasten am Westende verschwindet im Frühjahr.

Der Brunnen am Ende der Turmstraße in Neubrandenburg ist schön - kommt aber nicht richtig zur Geltung, findet man bei der Arbeitsgruppe "Attraktive City". Der Bereich soll deshalb aufgewertet werden.
A. Brauns Der Brunnen am Ende der Turmstraße in Neubrandenburg ist schön - kommt aber nicht richtig zur Geltung, findet man bei der Arbeitsgruppe "Attraktive City". Der Bereich soll deshalb aufgewertet werden.

Ovaler Pavillon statt Glaskasten: Das Eingangstor zur Turmstraße soll im Frühjahr sein Gesicht verändern. Nachdem die Arbeitsgruppe „Attraktive City“ zahlreiche Ideen für einen schöneren Boulevard zusammengetragen hat , steht das erste Projekt vor der Umsetzung. „Dieser Tage wird der Bauantrag für den Neubau des Pavillons gestellt“, kündigte Michael Schröder von der Projektgruppe jetzt an. Im Frühjahr lässt die Wohnungsgesellschaft einen neuen Pavillon bauen, der auch dem Obst- und Gemüsehändler bessere Bedingungen bietet. Zum Markt hin sei ein Werbedisplay geplant, so Schröder bei einer Diskussionsrunde zum Einzelhandel in der Stadt.

Während dieses Vorhaben schon in Angriff genommen wird, sind die anderen Ideen noch Wünsche. „Wir können nur punktuell umgestalten, wir haben ja keine Millionen“, sagte er.  Man setze auch auf Sponsoren und hoffe, der Turmstraße in den nächsten drei bis fünf Jahren ein attraktiveres Gesicht zu geben – das auch weitere Händler anlockt. Die Unternehmen, die Werbegemeinschaft Innenstadt, die Stadt und die Neuwoges wollen „das Projekt gemeinsam stemmen“.

Zu den wichtigen Zielen gehören neue Fahrradständer und vor allem bequeme Bänke mit Rückenlehnen, die wirklich zum Verweilen einladen. Zwischen dem Imbiss und der Kreuzung Wartlaustraße sind verschiedene Erlebnismodule geplant, beispielsweise ein Wasserstrudel. Richtung Ost-Ende des Boulevards wollen die Mitglieder der Projektgruppe für die Gastronomieflächen im Freien „eine Betreiberpflicht“ erreichen.

Für die Ostseite der Turmstraße gibt es nach seinen Angaben Pläne der Stadt für neue Bepflanzungen. Der Brunnen am unteren Ende sei sehr schön, „kommt aber nicht zur Geltung“. Mehr Wasserspiele und mehr Sitzgelegenheiten könnten das vielleicht aufwerten. Marco Messner (CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, schlug vor, die Turmstraße zur Ehrung von erfolgreichen Sportlern zu nutzen und damit einen zusätzlichen Anziehungspunkt zu schaffen.

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