Einweihung in Burg Stargard:

Grabfeld erinnert an Selbstmord-Opfer

70 Jahre nach Kriegsende wird nun auch ganz offiziell auf dem Stargarder Friedhof der vielen Menschen gedacht, die sich das Leben nahmen.

Klaus-Peter Grimm legte noch letzte Hand am Grabfeld an, damit für morgen alles zur Einweihung alles fertig ist.
Paulina Jasmer Klaus-Peter Grimm legte noch letzte Hand am Grabfeld an, damit für morgen alles zur Einweihung alles fertig ist.

Jahrzehnte ist es her, dass in Burg Stargard unzählige Menschen Selbstmord begingen. Ende April 1945 rückte die russische Armee vor und aus Angst vor Gräueltaten wählten ganze Familien den Freitod. So berichtet es Bürgermeister Tilo Lorenz (CDU). Im Gedenken an diese Menschen wird am Mittwoch um 15 Uhr auf dem Stargarder Friedhof ein Grabfeld eingeweiht.

Dieses Projekt ist vor allem auch in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge entstanden. Der Burg Stargarder Manfred Drobe und der Neubrandenburger Günter Lange werden hierbei durch den Rathauschef genannt. Bereits 2013 hätten sie zusammen gesessen und über ein Grabfeld sowie ein passendes Gedenken gesprochen. Die Einweihung des Grabfeldes war noch für 2014 geplant. Allerdings habe da das Wetter nicht mitgespielt so Lorenz. Der Grabstein habe nicht gesetzt werden können. Daher habe man den Termin auf den Jahrestag verschoben, erklärte er. 

Kommentare (2)

Seid wann werden für Hitler und Göbbels Denkmäler gesetzt. Auch sie haben den Freitod gewählt. Das ist Geschmacklos gegenüber den wahren Opfern der NS Zeit. Die Rote Armee war nicht schlimmer als die Allierten. Keiner hat sie in den Freitod getrieben, die denoch diesen Weg wählten haben es aus freien Stücken getan. Aufgesessen einer perviden Propaganda. Das Denkmal ist wirklich fehl am Platz. Gedenken müssen wir den Opfern die die NS Zeit bekämpft haben, die nicht der Propaganda gegelaubt haben. Leider hat die CDU nie wirklich den versuch unternommen die NS Zeit aufzuarbeiten. Und das bis heute nicht. Das sollte uns mal zu Denken geben.

Da bin ich genau Ihrer Meinung! Diese Menschen sind Opfer der Nazi Propaganda. Sie hätten ja auch fliehen können , aber da sie ja gehirngewaschen waren wussten die armen nicht was sie tun sollten also blieb ihnen ja nichts anderes übrig. Lieber sollte dieses Denkmal als " Opfer des Nazi Terrors " benannt werden. Aber erstmal wieder an die Russen errinern. Naja ist ja wieder aktuell und wieder Propaganda.