Neue Friedhofssatzung für Altentreptow:

Gräber kosten künftig mehr Geld

Die Altentreptower Stadtvertreter haben der überarbeiteten Satzung zugestimmt und damit auch mehr Gestaltungsspielraum auf dem Friedhof ermöglicht.

Steinmetz Mirko Renger beim Schließen der Fugen an einer der neuen Urnengemeinschaftsanlagen
Christina Weinreich Steinmetz Mirko Renger beim Schließen der Fugen an einer der neuen Urnengemeinschaftsanlagen

Sterben ist in Altentreptow etwas teurer geworden. Kostete beispielsweise ein Wahlgrab mit einer Laufzeit von 30 Jahren bislang 532 Euro, sind es nun 625,09 Euro. Das haben die Stadtvertreter per neuer Friedhofs- und dazugehöriger Gebührensatzung beschlossen.

Dafür sind Vorschriften lockerer geworden. Städter, die ihre Angehörigen auf dem Stadtfriedhof beisetzen wollen, haben bei der Gestaltung von Grabstellen künftig mehr Freiraum. Die Satzung lässt auch neue Bestattungsformen zu. So gibt es auf Wunsch von Bürgern Urnengemeinschaftsgrab­stätten. 32 Urnen können auf jeder beigesetzt werden. Und zwar nicht anonym: Auf Tafeln werden die Namen der Beigesetzten verewigt. Es sind auch wieder Grabumrandungen erlaubt sowie einfacher zu pflegende Erd- und Urnengrabstätten, die anstelle des üblichen Grabhügels als einfache Rasen­fläche angelegt werden.

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