:

Feuerwehren meistern Groß-Übung

Schreck in der Morgen­stunde: Die Leitstelle rief zum Großeinsatz. In Staven zeigte sich, ob die Retter fit für den Ernstfall sind.

Ein leerstehendes Haus lieferte die Kulisse für die Übung.
Thomas Mertin Ein leerstehendes Haus lieferte die Kulisse für die Übung.

Das Tatütata hat am Sonnabendmorgen wohl viele Menschen hochgeschreckt. Die Feuerwehren von Staven, Brunn, Roggenhagen, Neverin, Beseritz, Neuenkirchen/Ihlenfeld und Sponholz/Rühlow wurden gleichzeitig alarmiert. Insgesamt 69 Kameraden rückten mit mehreren Fahrzeugen aus.

Ein Großfeuer hatte die Leitstelle gemeldet. Das ist auch für gestandene Feuerwehrleute eine Horrormeldung – war in diesem Fall aber zum Glück nur eine Übung. Das Szenario: Menschen mussten aus dem obersten Stockwerk eines Wohnblocks gerettet werden. Eine Nebelmaschine sorgte für reichlich Rauch - die Retter mussten also Atemschutz tragen. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz.

Die letzte große Übung der Wehren – damals auf der Autobahn – ist ziemlich lange her. Da hängt viel Vorbereitung dran. „Man hat auch nicht immer die Objekte dafür“, wissen die Organisatoren und bedanken sich bei der Firma DC Demolition, die das leerstehende Haus zur Verfügung stellte.