Kulturpark:

„Grüne Lunge“ hat Therapie nötig

Den Neubrandenburgern stößt der Zustand ihres Stadtparks immer wieder sauer auf. Fehlt’s an Geld, um einen der schönsten Flecken in Ordnung zu halten?

Trostlos sieht es im Rosengarten im Neubrandenburger Kulturpark aus. Statt Rosen wächst hier Unkraut. Besonders die Unterhaltung der Themengärten macht der Stadt zu schaffen.
Trostlos sieht es im Rosengarten im Neubrandenburger Kulturpark aus. Statt Rosen wächst hier Unkraut. Besonders die Unterhaltung der Themengärten macht der Stadt zu schaffen.

Traurige Blumenbeete, ein Rosengarten ohne Rosen und abgestorbene Baumgruppen, auch ein Picknick auf der Wiese im Park ist nicht möglich, weil man dann einen nassen Hintern bekommt - der Neubrandenburger Kulturpark bietet in Teilen ein trauriges Bild. Zu DDR-Zeiten habe auch Mangel geherrscht, aber da war es möglich, den Park zu pflegen, argumentieren Leser. Der Stadt sei das Grün augenscheinlich über den Kopf gewachsen.

„Ja, die Möglichkeiten sind begrenzt“, macht Andreas Vogel vom Städtischen Immobilienmanagement keinen Hehl aus der Situation. Aber Kulturpark und Wall bekommen schon eine Pflegerunde extra. Doch es reicht nicht, um beispielsweise das Konzept der Themengärten aufrechtzuerhalten. Zudem sei nach der Wende das Grundwasser angestiegen. Das Ergebnis: absterbende Baumgruppen. Doch hoffnungslos ist die Situation für die wohl schönsten 35 Hektar der Stadt nicht. Andreas Vogel ist froh, auf ein 2009 verabschiedetes Entwicklungs- und Parkpflegekonzept zurückgreifen zu können. Es gibt Visionen und Projekte für den Park, nur fehlt es an Geld, diese in einem Ritt umzusetzen. Was der Stadt jetzt zu schaffen mache, sei das Erbe von konzeptlosen Aktivitäten der Vergangenheit, so Vogel.

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