Schulplanung:

Gymnasien vor der Trennung

Wie wird es in den kommenden Jahren mit den Schulen in Neubrandenburg weitergehen? Haben alle auch weiterhin Bestand?

Das Musische Haus (links) gehört derzeit noch zum Sportgymnasium. Bald könnte es wieder eigenständig sein.
Fotos: Anke Brauns, Udo Zander, Montage: H. Ackermann Das Musische Haus (links) gehört derzeit noch zum Sportgymnasium. Bald könnte es wieder eigenständig sein.

Die Neubrandenburger Schulen sind in den kommenden fünf Jahren in ihrem Bestand nicht gefährdet. Trotz Bevölkerungsrückgang in der Region muss in den kommenden Jahren keine Schule in der Viertorestadt geschlossen werden. Das betrifft die Förderschulen ebenso wie die sechs Grundschulen. Auch die drei Regionalen Schulen, die Gesamtschule „Vier Tore“ und die Gymnasien sowie Schulen in freier Trägerschaft werden ausreichend Schüler haben. Das ergibt sich aus der Schulentwicklungsplanung, die Antje Mach vom Schulamt der Kreisverwaltung vorstellte.

Bei den Gymnasien in Neubrandenburg sind aber Veränderungen möglich: Vorgesehen ist, dass das derzeitige Haus II des Neubrandenburger Sportgymnasiums wieder eigenständig sein wird. Das könnte zum Schuljahr 2016/17 erfolgen. Nach der Sanierung des Gebäudes haben sich die Schülerzahlen in der Lessingstraße deutlich erhöht. Die notwendigen Mindestschülerzahlen für eine Eigenständigkeit sind damit erreicht.

Zusammen mit dem Albert-Einstein-Gymnasium hätte Neubrandenburg dann drei staatliche Gymnasien. Außerdem soll die Integrierte Gesamtschule „Vier Tore“ ab 2016/17 wieder eine gymnasiale Oberstufe erhalten.

Aufatmen ist auf dem Datzeberg angesagt. Die Grundschule dort wird nicht aufgegeben. Die Kreisverwaltung und der Kreisausschuss haben sich eindeutig für den Erhalt der Grundschule auf dem Datzeberg ausgesprochen.

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