Bauliche Änderungen nicht möglich:

Häufiger Tempokontrollen gefordert

Lange hat‘s gebraucht, jetzt liegen die Ergebnisse der Messungen in der Treptower Oberbaustraße vor. Den Bleifüßen auf den Leib zu rücken, sieht die Behörde als wichtigen Schritt, den Lärm zu vermindern.

Sieht gut aus, verstärkt aber den Lärm: Das Kopfsteinpflaster in der Oberbaustraße erhöht die Belastung durch den Verkehr für die Anwohner.
Anke Brauns Sieht gut aus, verstärkt aber den Lärm: Das Kopfsteinpflaster in der Oberbaustraße erhöht die Belastung durch den Verkehr für die Anwohner.

Die Verwaltung ist „überfragt, wie wir da weitermachen können“. Bürgermeister Volker Bartl (CDU) weiß in Sachen Oberbaustraße derzeit keinen Rat, wie er auf Nachfrage während der jüngsten Bauausschusssitzung sagte. Bernd Balzer aber, der mit der Wählergemeinschaft wegen Rissen an seinem Haus durch die Erschütterungen seit mehr als einem Jahr mobil macht für Verkehrsberuhigung in der Straße, sieht vor allem eine Möglichkeit: Die Geschwindigkeit müsse stärker kontrolliert werden.

Die Geschwindigkeit stärker zu überwachen - das empfiehlt auch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG), das vor rund einem Jahr auf Drängen Balzers dort eine Langzeitmessung gemacht hat. Jetzt bekam Balzer die Ergebnisse und gab sie auch an den Bauausschuss weiter.

Bei den Erschütterungen, die die Behörde gemessen hat, sieht man keinen Handlungsbedarf. Ihre „Störwirkung“ wird als „nicht erheblich belästigend bewertet“. Da sind Bernd Balzer und andere Anwohner, bei denen regelmäßig die Tassen im Schrank klappern, anderer Meinung. Balzer rückt auch nicht von seinem Standpunkt ab, dass die Straße „eine miese Qualität“ habe und der torfige Untergrund dafür nicht geeignet sei.

 

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