Leichter Schal fordert "schwere" Arbeit:

Handarbeitsexpertin ist gut im Geschäft

Neubrandenburger lassen sich von einer Alleskönnerin aus der Uckermark zeigen, wie viel Spaß Filzen macht.

Filzen auf Seide macht ganz schön Arbeit. Aber zu zweit klappt das: Christina Kuckelt hilft Gerlinde Brauer-Lübs (von links). Annegret Pantsch sieht genau zu.
Hartmut Nieswandt Filzen auf Seide macht ganz schön Arbeit. Aber zu zweit klappt das: Christina Kuckelt hilft Gerlinde Brauer-Lübs (von links). Annegret Pantsch sieht genau zu.

Handarbeiten liegen wieder voll im Trend. Darum auch ist Christina Kuckelt aus dem uckermärkischen Arendsee so gefragt. Denn sie beherrscht nicht nur Techniken wie Spinnen, Färben, Stricken, Häkeln, Weben, Filzen und Flechten, begründet Gerlinde Brauer-Lübs, Chefin des Soziokulturellen Bildungszentrums Neubrandenburg, die Einladung der Uckermärkerin in die „Arche“ am Reitbahnsee. „Sie kann das dem Laien als Museums- und Naturpädagogin auch wunderbar beibringen“, ergänzt Gerlinde Brauer-Lübs.

Christina Kuckelt ist eigentlich Bauingenieurin von Beruf. Vor zwölf Jahren sattelte sie aber um auf Museumspädagogin, weil sie an Handarbeit, Handwerk und Natur schon immer viel mehr Freude hatte. Selbst die Fertigung eines leichten Schals allerdings „macht ja ganz schön viel Arbeit“, findet Gerlinde Brauer-Lübs.

Das Soziokulturelle ­Zentrum kümmert sich nicht nur um alte Handarbeitstechniken, sondern auch um junge Leute: Für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren gibt es  während der Herbstferien in der Arche am Reitbahnsee wieder Ferienspiele. Dann geht es sowohl um Perlen als auch um Trommeln, Keramik und Märchen.

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