Neue Diskussion um Turmstraße:

Hat der Boulevard eine zweite Chance?

Wie könnte der Boulevard der Zukunft aussehen? Darüber soll jetzt öffentlich diskutiert werden. Was meinen Sie, liebe Leser?

In der Vergangenheit gab es immer wieder viel Kritik an der Gestaltung des Boulevard. Die Freien Bürger und die FDP wollen nun eine öffentliche Diskussion zu dem Thema anregen.
Ingmar Nehls In der Vergangenheit gab es immer wieder viel Kritik an der Gestaltung des Boulevard. Die Freien Bürger und die FDP wollen nun eine öffentliche Diskussion zu dem Thema anregen.

Bänke ohne Rücklehne, unpraktische und mittlerweile unschön anzusehende Glaspavillons, hässliche Fahrradständer, halbherzige Gastronomie, gleichförmige Fassaden - Hans-Jürgen Schulz hat vieles auszusetzen an der Gestaltung des Neubrandenburger Boulevards. Der Vorsitzende der Fraktion der Freien Bürger/FDP in Neubrandenburgs Stadtvertretung möchte deshalb im Namen seiner Fraktion eine öffentliche Debatte über die komplette Umgestaltung der Turmstraße in Gang setzen. Damit geht Schulz weit über die Pläne der Arbeitsgruppe „Attraktive City“ hinaus. Diese plant die eher schrittweise Umgestaltung der Innenstadt und damit auch des Boulevards. Spruchreif ist die Umgestaltung des Glaspavillons vor dem Kaufhof im Jahr 2014, die Anbringung neuer Fahrradständer und neue Sitzgelegenheiten.

Schulz will die Bürger und ihre Ideen von Beginn an mit einbeziehen, sagt er dem Nordkurier. Wir machen diese Absicht gerne öffentlich und rufen zum Ideenwettbewerb auf. Wie sollte die Turmstraße der Zukunft aussehen? Schicken Sie Ihre Anregungen und Ideen an den Nordkurier, Marktplatz 2, 17033 Neubrandenburg, per E-Mail an red-neubrandenburg@nordkurier.de oder kommentieren Sie hier auf unserer Seite.

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Kommentare (1)

Die erstellten Pläne, gesammelten Ideen sollten bald der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Nicht nur aus Gründen der Information, sonder um sie zu beteiligen. Bereits aktuell werden Investitionsmaßnahmen geplant, welche später dann als Argument verwendet werden, dass nichts mehr an Anregung integriert werden kann. Der Boulevard ist keineswegs ein Thema für Hinterzimmergespräche zwiscen gewerblichen Anliegern und einzelnen Rathausstellen. Vielleicht könnte der Nordkurier auf der Straße die öffentliche Meinung einfangen. Warum wurde für eine solche große Fläche kein Ideenwettbewerb öffentlich ausgerufen? An der Hochschule gibt es Landschafts- und Verkehrsexperten, welche sich an früheren Wettbewerben z. B. zum Marktplatz gerne beteiligt haben. Samt Studierenden.