Vom Plattenbau zum Wohnpark:

Herz der Oststadt soll neue Impulse bekommen

Die alte Schule wird bald Geschichte sein - noch dieses Jahr soll sie abgerissen werden. Es gibt neue Pläne für die zentrale Fläche in der Oststadt. 

Noch brennt hier Licht, doch bald wird hier nicht mehr unterrichtet. Das alte Schulgebäude ist der Abrissbirne geweiht. Foto: A. Segeth
Andreas Segeth Noch brennt hier Licht, doch bald wird hier nicht mehr unterrichtet. Das alte Schulgebäude ist der Abrissbirne geweiht. Foto: A. Segeth

In der neuen Regionalschule Ost, die ab Februar den Namen „Am Lindetal“ tragen wird, läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Bis zur offiziellen Übergabe am 17. März soll alles fertig sein. Nach den Osterferien werden dann die knapp 400 Schüler ihr neues Domizil an der Kopernikusstraße in Beschlag nehmen.

Doch was geschieht dann mit dem alten Gebäude? „Es wird abgerissen“, kündigt Dirk Schwabe, Leiter des Städtischen Immobilienmanagements (SIM), an. Und zwar schon sehr bald. Noch in diesem Frühjahr beziehungsweise Frühsommer sollen die Abrissbagger anrücken. Denn es gibt schon neue Pläne für das Areal. Hier sollen Wohnhäuser gebaut werden. Es gebe bereits erste Interessenten, so dass sich die ersten Kräne bereits im Jahr 2016 drehen könnten, sagt Dirk Schwabe.

Schon im Jahr 2011 hatten sich die Stadtvertreter auf einen Bebauungsplan für diese Fläche geeinigt, der in groben Zügen regelt, wie das Areal künftig aussehen soll.  Die lange Nord-Süd-Durchquerung soll demnach erhalten bleiben, die sie begleitenden Bäume als öffentliche Grünfläche auch. Hier sollen in begrenztem Maße auch Sitzbänke, Spielgeräte oder Pavillons zulässig sein. 

Auf den großzügigen Baufeldern soll zwei- bis viergeschossig gebaut werden. Der Standort liegt sehr zentral und nah zu vielen Handels-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen und sei deshalb beispielsweise gerade für Senioren sehr gut geeignet, heißt es.

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