AfD-Kundgebung in Neubrandenburg:

Höcke ruft zu Strafanzeigen auf

Eine Wahlveranstaltung der Alternative für Deutschland in der Viertorestadt war umrahmt vom Mahnwachen und Gegendemonstranten.

Teilnehmer der AfD-Wahlkundgebung am Freitag Abend in Neubrandenburg.
Teilnehmer der AfD-Wahlkundgebung am Freitag Abend in Neubrandenburg.

Rund 200 Teilnehmer, so die Schätzung der Polizei, hatten sich am Freitagabend in Neubrandenburg zu einer Wahlkundgebung der Alternative für Deutschland (AfD) auf dem Markt in Neubrandenburg versammelt. Rings um die Veranstaltung hatten Linke, die SPD, Gewerkschafter und das Bündnis "Neubrandenburg bleibt bunt" zu Mahnwachen aufgerufen.

Hauptredner der Kundgebung war der Chef der AfD-Fraktion im thüringischen Landtag, Björn Höcke, der dem äußersten rechten Rand der Partei zugerechnet wird. Der Politiker rief die Teilnehmer der Kundgebung auf, sofort nach dem Ende der Kundgebung Strafanzeige bei der Polizei wegen der Verletzung des Versammlungsrechts zu stellen. Seiner Meinung nach hätten die AfD-Gegner mit ihren Protesten die Durchführung der Veranstaltung über Gebühr gestört.

Der Einsatzleiter der Polizei, der Chef des Polizeihauptreviers in der Viertorestadt, Arne Zarbock, sagte, dazu bestünde kein Grund. Die von der Polizei kontrollierten Gegendemonstranten hätten den Ablauf der AfD-Kundgebung nicht behindert.

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