Frau in Not:

Hubschraubereinsatz sorgt für Aufsehen

Mitten im Wohngebiet landet ein Hubschrauber. Viele Anwohner schauen neugierig zu. Was ist passiert?

Zwei Notarztwägen und ein Helikopter waren beinahe zeitgleich in der Friedenstraße im Einsatz.
Ann-Kristin Hanell Zwei Notarztwägen und ein Helikopter waren beinahe zeitgleich in der Friedenstraße im Einsatz.

Ein Hubschrauber knatterte am Dienstagnachmittag über Altentreptow. In der Friedensstraße sank er vor den Fenstern vieler Neubau-Wohnungen nieder. Laut Anwohnern wurde eine Frau abtransportiert. Fast zur gleichen Zeit waren dort zusätzlich zwei Krankanwägen im Einsatz. Einer fuhr laut Aussagen der Anwohner unverrichteter Dinge wieder davon. Der zweite Krankenwagen kam für eine weitere, offenbar verletzte, Frau. Ob die Einsätze etwas miteinander zu tun haben, bleibt noch offen.

Trotz mehrfacher Nordkurier-Nachfrage beim Landkreis und der Leitstelle gab es keine Informationen. Dort hieß es lediglich, dass "der Einsatz von Rettungswagen und Notarztwagen bei der Anforderung eines Rettungshubschraubers eine übliche Verfahrensweise" sei.

Die Anwohner der Friedensstraße sagen, dass dort öfter Hubschrauber landen. Das kann beispielsweise daran liegen, dass der Notarztwagen aus Altentreptow gerade bei einem anderen Einsatz ist. Wenn der Helikopter kommt, hat das also nicht immer mit besonders schweren Verletzungen zu tun.

 

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