Entsetzen über Tierquälerei:

Hund elend verhungert

Entsetzlicher Fund in der Neubrandenburger Oststadt: Angebunden an einen Pfahl lag ein toter Hund, abgemagert und stranguliert. Die Polizei ermittelt.

So wurde der Schäferhundemix von Mitgliedern der Rettungshundestaffel gefunden.
Petra Schumacher So wurde der Schäferhundemix von Mitgliedern der Rettungshundestaffel gefunden.

Wer macht so was? Wer kann einem Tier so etwas antun? Fassungslosigkeit herrscht bei allen, die mit dem gruseligen Fund in der Oststadt in der Nähe der Kiesgrube konfrontiert waren. Und selbst bei denen, die nur die Fotos sahen.

„Wir wollten gerade mit dem Training beginnen“, berichtet Petra Schumacher von der ASB-Rettungshundestaffel von den Ereignissen am Dienstagabend, „als meine Kollegen mich riefen.“ Angebunden an einem Strauch, fanden die Hundefreunde einen verhungerten Hund. Er hatte sich selbst stranguliert. „Alles weist auf einen qualvollen Todeskampf des Tieres hin“, schätzt Dr. Ulrich Matthäus ein, der den Schäferhundmischling  untersuchte. Der ganze Hals sei aufgerissen. Es sei eine frische Wunde. Gehungert haben muss das Tier aber schon an die drei Wochen, schätzt der Tierarzt. Mitglieder der Hundestaffel vermuten, dass der Hund vielleicht halb verhungert angebunden wurde. Sie haben Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

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Kommentare (1)

ich mach mich damit Strafbar aber wenn ihr den Penner findet [gelöscht; die Redaktion]