Gift und Rasierklingen in Würstchen:

Hundehasser unterwegs

Ist es ein Zufall, dass fast zeitgleich zwei böse Hundefallen in Neubrandenburg gefunden worden sind? Die Polizei hat noch keine konkreten Verdachtsmomente, ermittelt aber in der Sache.

In Neubrandenburg soll es Anschläge auf Hunde gegeben haben.
Daniel Naupold In Neubrandenburg soll es Anschläge auf Hunde gegeben haben.

Ist in der Viertorestadt ein wütender Hundehasser unterwegs? Gleich in zwei Fällen soll es in den vergangenen Tagen geplante Anschläge auf Vierbeiner gegeben haben. Auf einem Spielplatz in der Buddelstraße will eine Frau Bratwurstenden mit Giftködern gefunden haben. "Wir ermitteln in dieser Angelegenheit", sagte am Freitag Morgen eine Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg. Noch habe man aber mit der Frau nicht sprechen können.

Am Hundestrand des Augustabades am Tollensesee indes sollen Würstchenhappen gespickt mit Rasierklingen entdeckt worden sein. Auch davon hat die Polizei erfahren, hieß es, allerdings liege in diesem konkreten Fall keine Anzeige vor. Solche offensichtlichen Anschläge auf Hunde seien aber sehr selten, so die Polizeisprecherin.

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Kommentare (2)

Ich versteh Menschen die keine Hunde auf Spielplätzen mögen oder in ihrem Vorgarten, habe aber kein Verständnis dafür Giftköder oder auch Rasierklingenhappen zu verteilen! Kinder nehmen schließlich auch alles in die Hand und in den Mund. Muss es in Neubrandenburg erst soweit kommen das ein Kind Schäden nimmt oder auch ein Hund stirbt bevor Polizei und Rathaus was unternehmen? Ziel sollte es sein, gerade am Hundestrand, Hundebesitzer und ihre Vierbeiner und die Passanten die dort vorbei gehen zu schützen! Der Hundestrand sowie auch alle Hundewiesen müssen abgegrenzt werden mit einem Zaun! Das wäre der erste Schritt den Krieg zwischen Hundeliebhabern und Hundehassern zu beruhigen! Liebes Rathaus TU ENDLICH WAS! PS: bitte mein Artikel anonym behandeln!!!

Irgendwie kommt mir die Sache ziemlich dubios vor. Wie es mir scheint, gibt der Nordkurier hier unreflektiert Meldungen aus sozialen Netzwerken wieder, ohne sie geprüft zu haben. Sind die Köder der Polizei übergeben worden? Woher weiß die Frau, dass es sich um einen Giftköder gehandelt hat? In letzter Zeit gab es in sozialen Netzwerken viele Meldungen aus verschiedenen Städten über Giftköder, Rasierklingen, Nägeln etc. - bei einigen stellte sich im Nachhinein heraus, dass diese erfunden waren, bei vielen anderen konnte nicht geklärt werden, von wem die Ursprungsmeldungen kam und ob diese wahr sind. Ohne Frage gab es auch echte Funde und auch tragische Ereignisse. Es gibt sicherlich auch in unserer Region eine Menge Hundehasser, aber im Internet sind auch viele Trolle unterwegs, so dass der Nordkurier vor einem Artikel ersteinmal mit den betreffenden Personen sprechen und die Hintergründe recherchieren sollte.