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Hunderte setzen Zeichen gegen rechte Parolen

Mehr als 200 Leute haben am Montagabend in Friedland an einem Friedensgebet in der Marienkirche teilgenommen.

Die Einwohner der Kleinstadt wollten ein Zeichen gegen rechte Parolen setzen und sich im Vorfeld einer angekündigten Nazi-Demo deutlich gegen ausländerfeindliche Tendenzen positionieren. Die NPD will mit dem Marsch Stimmung machen gegen die geplante Aufnahme von Asylbewerbern in der Kleinstadt. Das Bündnis „Friedland – friedliches Land“ hatte zum Gebet aufgerufen und anschließend einen Marsch zur Ruine der Nikolaikirche organisiert. Da sich weitere Friedländer einreihten, wuchs die Zahl der Demonstranten hierbei fast auf 500 an.

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