HKB-Sanierung geht weiter:

Im Gartenhof entsteht der Saal

Ein großer Bagger holt Bauschutt aus dem Loch vor dem Mittelteil des HKB. Die Arbeiten an dem Komplex sind in die nächste Etappe gestartet. 

Nachdem mit dem Bagger die Glasfassade aus dem Haus B (links) herausgerissen wurde, erfolgt jetzt der Abtransport des Bauschutts.
Hartmut Nieswandt Nachdem mit dem Bagger die Glasfassade aus dem Haus B (links) herausgerissen wurde, erfolgt jetzt der Abtransport des Bauschutts.

Hinter Haus B, das ist der Mittelteil des Hauses der Kultur und Bildung (HKB), ist der Unterbau für den neuen Saal bereits fertig. Demnächst beginn dessen Montage auf der Fläche, auf der sich früher der Gartenhof befand, erklärt Holger Franke, Bauleiter der Neubrandenburger Bau-Regie. Sie ist federführend beim Projekt HKB. Der Saal wird sich auf einer Fläche von fast 1000 Quadratmetern ausdehnen. In den unterschiedlichsten Varianten finden zwischen 400 und 1200 Menschen Platz dort, berichtet Holger Franke. Der alte Saal fasste knapp 600 Gäste.

Die Bauarbeiten am Haus B waren mit ziemlich viel Krach in den vergangenen Tagen verbunden, denn der gelbe Bagger riss die Glasfassade heraus. Im Haus C, das steht direkt hinter dem Turm, bleiben die Fenster zunächst noch drin. Dieses Haus wird auch nach dem Umbau wieder Bibliothek sein. Dann aber mit Fenstern, die bis in den Keller hinunter gezogen werden. Damit auch dort natürliches Licht zur Verfügung steht, sagt der Bauleiter.

Laut ist es nicht nur im Mittelteil des HKB, sondern auch davor und darunter. Ganz unten hämmern und meißeln Bauarbeiter mit Maschinen die alte Bodenplatte in Stücke. Sie wird ersetzt. Auch im Haus A laufen die Arbeiten unvermindert weiter. Denn das dort bereits eröffnete Modegeschäft ist oben drüber und unten drunter „umzingelt“ von Einrichtungen, die zur Bibliothek gehören. Im Untergeschoss finden das Stadtarchiv und das Planungsarchiv Platz, in das Obergeschoss kommt der Leseraum.

Archive und Lesesaal sind ziemlich weit entfernt von der Bibliothek. Das ließ sich aber in dem denkmalgeschützen Gebäudekomplex nicht anders lösen, erklärt der Bauleiter und ergänzt: „Wenn alles fertig ist, können die Bibliotheksnutzer diese Einrichtungen aber trockenen Fußes erreichen.“

Jetzt konzentrieren die Bau-Regie und die Baubetriebe alle Energie darauf, alle Arbeiten am 30-Millionen-Euro-Projekt des Bauherren Neuwoges bis zum Ende des kommenden Jahres abzuschließen. Holger Franke, der übrigens Neubrandenburger ist und einst seine Jugendweihe im HKB feierte, ist optimistisch, dass das pünktlich geschafft wird.

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