Erst die Bundeswehr - dann der Bauzaun:

In rund zwei Wochen geht der Hotelabriss los

Alles muss raus – heißt es seit Wochen im alten Hotel am Markt. Der „Schlussverkauf“ ist nun auf der Zielgeraden, demnächst rückt der große Abrissbagger an.

Ein Bagger steht auf dem Hof des ehemaligen Hotels schon bereit, bald rückt auch sein großer Bruder für den Abriss an.
Susanne Schulz Ein Bagger steht auf dem Hof des ehemaligen Hotels schon bereit, bald rückt auch sein großer Bruder für den Abriss an.

Kommen die Fenster raus, damit der Abrissbagger loslegen kann? Aufmerksame Neubrandenburger haben dieser Tage ein offenes Fenster an der Vorderseite des ehemaligen Hotels am Neubrandenburger Marktplatz entdeckt. Fabian Rießland aber winkt ab. Wenn an dem Gebäude ein Fenster offen steht oder fehlt, werde entweder gelüftet oder es sei bei den Entkernungsarbeiten beschädigt worden, erklärt der Projektverantwortliche von der Hamburger Achim Griese Treuhandgesellschaft. Die Fenster sollen bis zu den Abrissarbeiten noch dafür sorgen, dass die Anwohner nicht durch Staub belastet werden. In etwa zwei Wochen soll der eigentliche Abbruch des Gebäudes starten, kündigt er an.

Relief soll eingelagert werden

Ein Bagger mit langem Ausleger steht schon auf dem Hof, ein zweiter, noch größerer wird folgen. Bevor die Maschinen ans Werk gehen, muss die Entkernung abgeschlossen werden. In den nächsten Tagen sollen zudem die eingeschossigen Flachbauten auf dem Hof abgerissen werden. Danach werden auf der Rückseite die letzten schadstoffbelasteten Stoffe aus den Fugen geholt. Mit dem Aufstellen des Bauzauns in Richtung Marktplatz warte man noch bis nach dem 15. September. Da lädt die Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ zum feierlichen Appell und zum Open-Air-Konzert mit dem Heeresmusikkorps Neubrandenburg auf den Markt ein.

Und: Das große Relief an der Fassade, das die vier Tore der Stadt zeigt und 1973 von Gerd Werner entworfen wurde, muss noch abgebaut werden. Die Stadtvertretung muss dazu der Schenkung an die Stadt zustimmen. Dieser Punkt steht am Donnerstag auf der Tagesordnung – die Annahme einer Sachspende im Wert von 1400 Euro. Das etwa acht Meter hohe und zehn Meter breite Relief soll zunächst eingelagert werden.

 

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