Pub zieht um:

In Vierrademühle fließt wieder Iren-Bier

Die Neubrandenburger Wirtin Manuela Kohn verlegt ihre Wirkungsstätte aus der City wieder an den Rand der Innenstadt. Dabei sollen gerade einige Liebhaber von Guiness und Co. extra in die City gezogen sein.

Haben Stunden vor der Eröffnung noch schwer auf ihrer Baustelle zu schuften: Die Wirtin vom Pub, Manuela Kohn und ihr Sohn Kevin. 
Thomas Beigang Haben Stunden vor der Eröffnung noch schwer auf ihrer Baustelle zu schuften: Die Wirtin vom Pub, Manuela Kohn und ihr Sohn Kevin. 

Nach mehr als fünf Jahren zieht das Irish Corner von der Innenstadt in die Vierrademühle. Dorthin, wo sich einst bereits ein Pub befand. Vor fünf Jahren, nach dem Rückzug des Pub-Chefs, hat Manuela Kohn ihre „Irish Corner“ mitten in der City aufgemacht. Und kehrt wieder zurück. „Das funktioniert hier einfach besser mit dem großen Biergarten und der Nachbarschaft zum Konsulat“, so die Wirtin. Die gerade einigermaßen geschafft ist. „Am 26. Mai erhielten wir erst die Schlüssel. Und haben seitdem fast rund um die Uhr geschuftet, damit alles rechtzeitig fertig wird.“ Fußball-Fans sollen hier genau so auf ihre Kosten kommen, wie die Liebhaber guter Live-Musik. „Freitag Abend wird guter Blues geboten“, freut sich die Chefin. Kostenlos für sie immerhin. Der neue alte Nachbar, Volker Griebenow vom Konsulat, spendiere das zum Einzug, so das Versprechen.

Die Stammgäste aus der Innenstadt würden alle wieder kommen, so hieß es wenigstens bei der letzten Fete im alten „Corner“. „Pech eben für diejenigen, die extra wegen dieser Kneipe in die Innenstadt gezogen sind. Die haben jetzt eben einen längeren Weg“, grinst Manuela Kohn. Am Namen ändere sich nichts, an den Getränken und dem Konzept ebenfalls nicht. Zu essen gibt es nichts, dafür brauchen Raucher nicht vor die Tür.