Zwei Wochen nach dem Anschlag :

In Warlin wird wieder auf hohem Niveau geblitzt

Das Nachfolgegerät der abgefackelten Säule macht es Temposündern nicht leichter. 

Ein neues Gerät wurde installiert.
Paulina Jasmer Ein neues Gerät wurde installiert.

Ein neuer stationärer Blitzer hat in Warlin seinen Dienst aufgenommen. Vor etwa zwei Wochen hatte ein bisher Unbekannter das Vorgängergerät mitten in der Nacht in Brand gesteckt und anschließend das Weite gesucht. Der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Die Blitzersäule, oder vielmehr, was von ihr übrig geblieben war, wurde daraufhin demontiert. Geblitzt wurde weiter, mit einer mobilen Anlage.  Der Blitzer in Warlin – er entspricht der neuesten Technik – gehört seit Juni 2013 zum Dorfbild. Auch der Nachfolger könne ein- und beidseitig betrieben werden, sagte Annett Thurm von der Pressestelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, der diesen Blitzer gemietet hat. Derzeit würden drei solcher Geräte in Landkreis betrieben.

Sollte der Brandstifter die Hoffnung gehegt haben, dass er als Temposünder unentdeckt bleibt, so hat er sich zu früh gefreut. Die Messdaten werden geräteintern abgespeichert und gleichzeitig an die Bußgeldstelle gesendet.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg war auf Nordkurier-Nachfrage bis Montagabend keine Antwort bezüglich des Ermittlungsstandes eingetroffen.

Weiterführende Links

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!