Geschäftshaus soll 2017 fertig sein:

Investor bekennt sich zu Hotelprojekt

Ein Hotel-Neubau in der Glinekestraße in Neubrandenburg könnte nun wohl real werden. Ein Investor hat zudem die ehrgeizigen Baupläne für das südliche Marktquartier skizziert.

Ulf Wachholtz vor dem Hotel Radisson Blu: Schon in einem Jahr sollen sich dort die Abrissbagger drehen.
Hartmut Nieswandt Ulf Wachholtz vor dem Hotel Radisson Blu: Schon in einem Jahr sollen sich dort die Abrissbagger drehen.

Klar und deutlich zu einem Hotelprojekt an der Glinekestraße bekannt hat sich Investor Ulf Wachholtz. Er habe Vertreter aller großer in Frage kommender Hotelketten über das Vorhaben informiert. Diese potenziellen Betreiber, darunter Radisson SAS, sahen sich die Gegebenheiten an der Glinekestraße/Ecke Stargarder Straße an. Nach seiner Auffassung sei das Hotel am jetzigen Standort an der Südseite des Marktes fehl am Platz. „Weil es die beiden Einkaufszonen Marktplatz-Center und Turmstraße voneinander trennt. An der Glinekestraße hingegen steht ein Hotel genau richtig“, betonte Ulf Wachholtz. Diese Auffassung teilt auch die Stadt.

An Stelle des derzeitigen Hotels Radisson Blu soll indessen schon zu Weihnachten 2017 ein neues Geschäftshaus seine Tore öffnen. „Das sind unsere Wunschvorstellungen für das Baugeschehen an der Südseite des Neubrandenburger Marktplatzes“, erklärte Ulf Wachholtz von der Achim Griese Treuhandgesellschaft Hamburg. Sie will gemeinsam mit der Arcodia-Investment-GmbH Leipzig Millionen in das Südliche Marktquartier investieren.

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Kommentare (1)

ein hotel in der glieneckestraße ist das letzte was sich ein gast in der stadt wünscht. das ist doch eine ecke wo schon ab 18 uhr die bürgersteige hochgeklappt sind. dort ist nix was dem tourist interessiert. der einzige vorteil die polizeiwache ist gleich um die ecke! den blick auf die rückseite des hkb, nein danke! irgendwann zweifelt man auch an der orientierung des planungsmanagements. seit wann trennt das radisson blue turmstraße und marktplatz? es liegt daneben am besten platz, dort wo ein hotel hingehört, eingebettet zwischen konzertkirche und dem kulturell ebensfalls ausgerichteten hkb. der wochenmarkt bringt traditionelles flair in den händlerbereich auf den marktplatz. bei den planern scheinen nur private finanzinteressen im vordergrund zu stehen. jede großstatd wäre über solch eine gebäudeplatzierung froh wie sie ist. die stadt braucht keine neuen modetempel oder andere dann leerstehende verkaufsräume. das konzept der möchtegerninvestoren wird nicht aufgehen. Die läden der turmstraße sind doch nur vereinzelt die renner für einkaufswillige.