Schandfleck soll beseitigt werden:

Investor legt Konzept für alte Lindenberg-Schule vor

Ein Investor plant ein kleines Einkaufszentrum auf dem Lindenberg, wo derzeit eine alte Schule vor sich hin gammelt. Doch im Neubrandenburger Rathaus stoßen die Pläne plötzlich auf Bedenken.

Beschmierte Wände, eingeschlagene Scheiben und tierische Bewohner - die alte Schule ist seit langem ein Schandfleck. Auch die alte Turnhalle hinter der Schule ist marode und wird nicht mehr genutzt.

Der Berliner Projektmanager Peter Gerstenberg, der in Neubrandenburg schon andere Projekte angeschoben hat, unter anderem den Nettomarkt in der Stavener Straße, steht jetzt vor den Türen des Rathauses und möchte Nägel mit Köpfen machen. Er plant Schule und Turnhalle abzureißen und an der Kirschenallee einen Netto-Markt mit Bäcker und kleinem Café, einen Drogeriemarkt der bundesweiten Kette "dm" sowie einen Tierfutterhandel "Fressnapf" bauen zu lassen. Alle Partner hätten nun durch ihre Unterschrift ihr Interesse vertraglich festgehalten.

Im Rathaus bremst man allerdings den Elan des Investors. Wie Vize-Oberbürgermeister Harald Walter sagte, gebe es zwar ein Votum der Stadtvertreter, die sich für Einzelhandel an diesem Standort ausgesprochen hätten. Dies habe allerdings nur den Standort der Schule betroffen, nicht die Fläche der Turnhalle mit dazu. Diese neue Situation müsste erst geprüft werden.