Gemeinde will handeln:

Jetzt geht’s den Schlammlawinen an den Kragen

Schlammlawinen nach starken Regenfällen – die Sandhagener haben davon die Nase voll. Pläne für einen Sandfang liegen vor, aber es gibt Hindernisse.

Kein Einzelfall: Oft rückten Helfer aus, um Schlammmassen zu beseitigen, die das Dorf überschwemmten.
Felix Gadewolz/Archiv Kein Einzelfall: Oft rückten Helfer aus, um Schlammmassen zu beseitigen, die das Dorf überschwemmten.

Schlammlawinen auf Straßen wie in der Vergangenheit häufiger soll es in Sandhagen nicht mehr geben. Im Gespräch ist der Bau eines Sandfangs, eine Art breiter Graben. Das soll dann auf der Ackerfläche geschehen, parallel zum Ort und damit auch zur Straße. Jetzt gibt es eine erste Kostenschätzung zu diesem Projekt: eine Million Euro.

Bis es allerdings so weit ist, steht noch eine ganz andere Frage im Raum, die zum Hindernis werden könnte: Der Bereich, auf dem das Bauwerk entstehen soll, hat gleich mehrere Eigentümer. Das heißt, die Flächen müssten erst von ihnen käuflich erworben werden. Da müssten dann allerdings alle mitspielen. Am 15. Juni ist nun ein Treffen der Eigentümer der betroffenen Flächen anberaumt. Wenn sich nur einer weigert, dann wird es schwierig, das Projekt umzusetzen. 

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