Polizei-Aktion wird umgesetzt:

Jetzt wird an Meckerstellen gelasert

Die Polizei in Neubrandenburg hatte dazu aufgerufen, Stellen zu benennen, an denen mal geblitzt werden sollte. Nun geht es los.

Ab Montag will die Polizei in der Seenplatte Geschwindigkeitskontrollen an Stellen machen, die Bürger empfohlen haben.
Jens Büttner Ab Montag will die Polizei in der Seenplatte Geschwindigkeitskontrollen an Stellen machen, die Bürger empfohlen haben.

Ab Montag kann es in Neubrandenburg kräftig "blitzen". Die "Meckerstellen"-Testaktion der Polizei nimmt Fahrt auf. Knapp 80 mögliche Gefahrenstellen hat die Polizei aus einer Liste von etwa 124 Meldungen von Bürgern ermittelt. Sowohl die Polizei selbst als auch Blitzerfirmen im Auftrag des Kreis-Ordnungsamtes sind in der kommenden Woche an etwa 40 dieser Stellen aktiv.

Die passiert ohne vorherige Ankündigung und an Stellen, die bisher eher seltener im Fokus der Kontrolleure standen, wie die Polizei erklärt. Man sei erstaunt und erfreut über die Resonanz auf den Aufruf.

Das Schweriner Innenministerium wie auch Polizei sprechen sich aber gegen eine punktgenau Bekanntgabe von Blitzerstellen über die Radiosender aus.

 

Kommentare (3)

Da haben sich jetzt sage und schreibe 124 Bürger von geschätzten 60.000 Einwohnern bei den örtlichen sheriffs ausgeko.... weil sie meinten da fahre jemand jemand 5 km/h zu schnell da wurden aus 124 meldungen 80 stellen rausgepickt, das macht ja wahnsinige 1,55 meldungen pro "gefahrenpunkt" und das gei.... "Man sei erstaunt und erfreut über die Resonanz auf den Aufruf." ich wiederhole noch mal .... 124 meldungen zu 80 möglichen "gefahrenstellen" Woanders nennt man sowas bananenrepublik armes deutschalnd, armes neubrandenburg wo man jeden strohhalm ergreift um an paar kröten für das stadtsäckel zu kommen und das dann als bürgernah verkauft.... mahlzeit.....

Der Aufruf galt für den gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, heisst es waren ca. 262000 Bürger aufgerufen gewesen. Davon sind etwa 124 Bürgermeldungen eingegangen, heisst etwa 0,05% Bürgerbeteiligung. Zeitraum der Entgegennahme der "Meckerstellen" waren 7 Tage, also pro Tag ca. 18 Meldungen.

hat jemand von Ihnen eine Stelle gemeldet? Es stand jeden Frei sich zu melden., ich persönlich habe es verpennt, hätte aber gerne die ein oder andere Stelle gemeldet. Es geht nicht nur um das Abkassieren, es geht darum, auch mal auf die Bürger zuzugehen und zu hören wo denen die Geschwindigkeitsüberschreitung stört. Ich sage nur Katharinenviertel, egal ob direkt in der Katharinenstraße,im verkerhsberuhigtem Bereich, der Molkereistraße oder in Ziegelbergstraße, hier wird oft zu schnell gefahren. Gerade wenn die Straße eng oder schlecht einsehbar ist. Ich finde solche Aktion könnte öfter passieren oder es könnte generell z. B. eine E-Mail Adresse/Kontaktformular eingerichtet werden, wo Bürger das ganze Jahr Stellen melden können und immer wieder mal dementsprechend Überprüfungen durchgeführt werden.