Kaltes Vergnügen:

Kälteschmerz für einen guten Zweck

Das Wasser ist so kalt, dass es schon weh tut. Doch die „Verrückten“ Wasserski-Fahrer konnte nichts abhalten. Sie schnallten sich ausnahmsweise im Dezember ihre Boards unter.

Simone Wolf vom Wasserski-Team war die erste auf dem See. Es folgten noch mehr Verrückte, die sich für einen guten Zweck auf und auch ins Wasser begaben.
A.Seidel Simone Wolf vom Wasserski-Team war die erste auf dem See. Es folgten noch mehr Verrückte, die sich für einen guten Zweck auf und auch ins Wasser begaben.

Die Saison ist zu kurz und das Fieber hoch... Die Wasserskianlage wurde deshalb am Wochenende noch einmal angeschmissen, um ganz Verrückten ausnahmsweise auch im Winter die Möglichkeit zu geben, sich auf ihrem Wakeboard aufs Wasser zu begeben. „Das alles ist für einen guten Zweck“, sagt Simone Wolf vom Wasserski-Team in Neubrandenburg. Sie ist deshalb auch eine der ersten, die den Sprung aufs Wasser wagen. Doch an diesem Tag bleibt sie nicht die einzige.

Das erste Mal hat das Team der Wasserskianlage zu Nikolausfahrten geöffnet. „Das soll Tradition werden“, sagt Simone Wolf. Der gute Zweck solle immer dahinter stehen. In diesem Jahr gibt es Gutscheine für die Kinder des Kinderheims „Anne Frank“ in Neubrandenburg. Sommerträume verschenken die Wasserskifahrer damit an den Nachwuchs, denn die Kinder dürfen im kommenden Jahr einen Wakeboard- oder Wasserskikurs mitmachen. Die eingefleischten Wasserratten ließen sich dafür nicht lange bitten, zogen Weihnachtsmannmütze und Kostüm über. Was sind schon vier Grad Celsius Wassertemperatur? „Das bringt den Kreislauf in Schwung“, waren sich alle einig und sorgten am Sonnabend für ein ungewohntes Bild auf dem See zu winterlichen Temperaturen. Die Wasserskianlage in Neubrandenburg hat sich längst einen Namen weit über die Region hinaus gemacht.  

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