Zu wenige Exemplare:

Kaum Chancen für Charlie Hebdo in Neubrandenburg

Am Wochenende soll die französische Satirezeitschrift auch in Deutschland zu kaufen sein. Für interessierte Leser in Neubrandenburg sieht es bis jetzt aber eher schlecht aus.

Die aktuelle Ausgabe von Charlie Hebdo
Eddy Lemaistre Die aktuelle Ausgabe von Charlie Hebdo

Am Sonnabend soll die aktuelle Ausgabe der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo, die erste nach dem Terroranschlag von Paris, auch in Deutschland zu kaufen sein. Das Magazin wird normalerweise in einer Auflage von rund 50 000 Exemplaren gedruckt, für diese Woche war eine Druckauflage von drei Millionen angekündigt – auch für den internationalen Markt.

Es ist allerdings noch unsicher, ob man die Zeitschrift auch in Neubrandenburg erwerben können wird. Befragt man die Händler in den Presseshops, verweisen diese auf ihre Großhändler. Henrike Scholl von dem Hamburger Unternehmen Valora, das unter anderem den Neubrandenburger Bahnhofskiosk „k Presse und Buch“ beliefert, kann noch nicht sagen, ob überhaupt Exemplare nach Neubrandenburg geliefert werden. Eine Mitarbeiterin des Weitiner Presse-Großhändlers PMO, der verschiedene Presseshops in Neubrandenburg und Umgebung beliefert, gibt sich eher pessimistisch. Man habe zwar 80 Exemplare von „Charlie Hebdo“ bestellt, allerdings habe man vom eigenen Zulieferer die Auskunft bekommen, dass bundesweit nur 500 Exemplare vertrieben werden sollen. Da werde nach Metropolen wie Berlin oder Hamburg wohl kaum etwas in den kleineren Städten ankommen.

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