Parken in Innenstadtnähe:

Kaum noch Chance auf Nulltarif

Ordnung auf den großen Stellplätzen zu halten und für die Sicherheit zu sorgen, kostet Geld. Um das wieder einzunehmen, erhebt der Bewirtschafter Gebühren. Das schreckt wie an der Johannesstraße zunächst die Parker ab.

Zunächst „entvölkerte“ sich der Parkplatz an der Johannesstraße, als die Parkuhr aufgestellt wurde. Jetzt füllt er sich langsam wieder.
Hartmut Nieswandt Zunächst „entvölkerte“ sich der Parkplatz an der Johannesstraße, als die Parkuhr aufgestellt wurde. Jetzt füllt er sich langsam wieder.

Auf einen Schlag „hexte“ der frisch aufgestellte Parkautomat auf dem Parkplatz an der Johannesstraße fast alle Autos weg. Peu à peu tauchen jetzt die Parker mit ihren Pkw wieder auf, obwohl das zwei Euro pro Tag kostet. Finden sich die Kraftfahrer damit ab, dass Parken in der Neubrandenburger Innenstadt und drum herum kaum noch zum Nulltarif zu haben ist?

„Wird ein Parkplatz kostenpflichtig, weichen Kraftfahrer zunächst aus, nehmen weitere Wege in Kauf. Aber unsere Erfahrung besagt: Nach vier bis fünf Monaten wird dieser Platz angenommen“, erklärt Hartmut Meng, Prokurist der Immobilien Service Gesellschaft (ISG), einer Tochter der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft. Die ISG bewirtschaftet seit Kurzem den Parkplatz an der Johannesstraße neben der Brücke Demminer Straße.

Zum Park-Konzept für die mehr als 15 000 Einpendler, die nach Neubrandenburg zur Arbeit kommen, erläutert der Prokurist, dass es in der Nähe der Innenstadt „an jeder Ecke“ einen Parkplatz geben muss. Der an der Johannesstraße für die Einpendler aus dem Norden, der am Stargarder Tor für die aus Richtung Süd und der an der Woldegker Straße für die Einpendler aus dem östlichen Umland.

Hartmut Meng weist darauf hin, dass der Platz am Stargarder Tor nicht ausgelastet ist. „Von dort aus sind es über den Überweg Friedrich-Engels-Ring nur ein paar Schritte bis in die Innenstadt“, wirbt er. So könne zeit- und nervenraubender Parkplatz-Suchverkehr vermieden werden.

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Kommentare (2)

abzocke hoch drei so was sollte verboten werden. wer geld einnehmen will sollte auch in diesem zusammenhang auf einen ebenen sauberen nicht verschmutzten platz bieten. hier kommt man ja nicht mal ohne dreckige schuhe ins auto oder vom auto in die stadt. peinlich , in einer zeit wo es doch genug mittel gibt um solche plätze mit drainage zu befestigen oder einfach gitterwaben drauf legen. soweit hat es aber bei den betreibern nicht gereicht sie sehen nur die schnellen euros in ihren augen glitzern...und der staat schaut handlungsunfähig zu wie betrogen wird leistung für nix...

Je 30 Minuten in der Innenstadt. Und dafür ein Bus zubringer einrichten. Der Verkehr ist ja am Marktplatz jenseits zwischen gut und böse. Fußgängerzonen werden missachtet, auf den Marktplatzt fährt jeder Vollidiot mir dem Auto und auch am Wall kann man nucht mak mehr in Ruhe gehen ohne einen Auto ausweichen zu müssen. Und was macht das Ordnungsamt nichts, dabei kann so schön und schnell was für den Stadthaushalt tun. Sogar ein paar zusätzliche Personalstellen würden sich lohnen.