Minister verspricht Hilfe:

Kein Geld fürs Lebensmitteltechnologie-Zentrum

Till Backhaus betont zwar die Bedeutung des Lebensmitteltechnologie-Zentrums. Für dessen finanzielle Absicherung aber brauche man „neue Wege und Ideen“.

ZLT-Chef Holger Gniffke (rechts) zeigte Minister Backhaus auch ein Buch mit regionalen Rezepten, das der Nordkurier gemeinsam mit dem ZLT herausgegeben hat.
Andreas Segeth ZLT-Chef Holger Gniffke (rechts) zeigte Minister Backhaus auch ein Buch mit regionalen Rezepten, das der Nordkurier gemeinsam mit dem ZLT herausgegeben hat.

Das Neubrandenburger Zentrum für Lebensmitteltechnologie (ZLT) genießt die volle Wertschätzung des Landwirtschaftsministers Till Backhaus (SPD). Dennoch dürfe es eine direkte finanzielle Förderung aus seinem Hause nicht erwarten. Das sagte Backhaus bei einem Besuch der Einrichtung. Er lobte die Einrichtung und ihre Bedeutung für die Lebensmittelwirtschaft des Landes. Der Fokus der Verbraucher liege immer mehr auf regionaler und gesunder Ernährung, sagte er. Backhaus kündigte die Schaffung eines Netzwerkes der Lebensmittelwirtschaft auf wissenschaftlicher Basis an. Hier könne das ZLT einen wichtigen Beitrag leisten, so der Minister.

Trotzdem könne sich das Landwirtschaftsministerium nicht direkt am ZLT beteiligen. Einen solchen Gedanken  hatten Neubrandenburger Stadtvertreter angesichts der jüngsten Verluste des ZLT ins Gespräch gebracht. „Das Land muss sparen“, sagt Till Backhaus. Institutionelle Förderungen zusätzlicher Art gebe es nicht. „Wir brauchen neue Wege und neue Ideen“. Er werde sich für das ZLT engagieren, versprach er, aber Geld könne er nicht geben.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung