Sanierungsgelder für das Gotteshaus reichen nicht:

Kirchturm Breesen maroder als gedacht

In Breesen stapeln sich die Probleme auf dem Friedhof. Von den maroden Hölzern, die viele Jahre den oberen Turmaufbau der Kirche getragen haben, ist kaum noch was zu gebrauchen.

Nach oben offen ist zur Zeit die Glockenstube der Breesener Kirche. Haube und Laterne darüber sind total marode und mussten abgebaut werden.
Anke Brauns Nach oben offen ist zur Zeit die Glockenstube der Breesener Kirche. Haube und Laterne darüber sind total marode und mussten abgebaut werden.

Türme besteigt Pastorin Britta Carstensen nicht so gern. Die Höhe "ist nicht meins", sagt sie. Manchmal lässt sich's angesichts der 13 Kirchen in der Kirchengemeinde Mölln/Breesen nicht umgehen. Aber bei der Baubesprechung am Dienstag an der Breesener Kirche konnte sie das Problem auch am Boden auf einen Blick erfassen. Völlig marode Hölzer sind auf dem Friedhof aufgestapelt. Sie haben die Haube des Turms, die sogenannte Laterne darüber und deren Dach gehalten.

Dass die Schäden an dem Gotteshaus größer sind als gedacht, ahnten die Fachleute schon, als sie Mitte August dank des Gerüstes den Turm erstmals aus der Nähe betrachten konnten. Jetzt steht fest: Die rund 200 000 Euro, die für die Beseitigung der Schäden am Turm, für die neue Dachdeckung und den Dachanschluss zwischen Kirche und Turm gedacht waren, werden vollständig für den Turm gebraucht. Und reichen vielleicht noch nicht mal. Mit dem Turm ist die ganze Finanzierung des Vorhabens ins Wanken geraten.

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