Haushaltskonsolidierung:

Knallhartes Sparpaket doch etwas kleiner

Das Innenministerium, die Sparkommissare und die Stadtverwaltung legen den Stadtvertretern ein neues Konsolidierungskonzept auf den Tisch. Das nimmt den ursprünglich einschneidenden Sparvorschlägen etwas die Schärfe.

Bis zum Jahr 2027 will die Stadt Neubrandenburg den Schuldenberg von gut 90 Millionen Euro abgebaut haben. 
Andrea Warnecke Bis zum Jahr 2027 will die Stadt Neubrandenburg den Schuldenberg von gut 90 Millionen Euro abgebaut haben. 

Die von der Stadtverwaltung und den nach Neubrandenburg gesandten „Sparkommissaren“ vorgelegten Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung der Viertorestadt sind abgemildert worden. Den Stadtvertretern Neubrandenburgs wurden jetzt während einer Sitzung des Hauptausschusses eine „Light“-Variante des knallharten Sparpakets vorgelegt. Mit dem über zehn Jahre gültigen Haushaltskonsolidierungskonzept will die Stadt Neubrandenburg erreichen, im Jahr 2017 den Schuldenberg von aktuell gut 90 Millionen Euro abzubauen. Nach ausführlichen Diskussionen sollen jetzt rund fünf Millionen Euro weniger gespart werden – das Ziel aber dennoch erreicht werden. Denn die Schulden seien um drei Millionen Euro geringer als ursprünglich angenommen, zudem könnte der „Rest“ durch außerplanmäßige Tilgungen aufgefangen werden.

Die ursprüngliche Streichung von 540 000 Euro jährlich für die Förderung des Breitensports in der Stadt ist nun um die Hälfte verringert worden und auch die geplante Streichung von 34 000 Euro jedes Jahr für die Schulsozialarbeit wurde heraus gerechnet. 

Am 17. November müssen die Stadtvertreter zu einer Sondersitzung zusammen kommen, um über das Sparprogramm und eine Konsolidierungsvereinbarung mit dem Land zu beraten.

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