Staatliche Lizenz zum Glücksspiel:

Künftig wird auch in Neubrandenburg gezockt

Mecklenburg-Vorpommern hat einem Anbieter für zehn Jahre die Konzession erteilt, in vier Orten Spielbanken zu betreiben. Doch nicht überall ist auch alles erlaubt.

Rien ne va plus: Eine Roulettekugel fliegt zur nächsten Runde.
Peter Endig/Symbolbild Rien ne va plus: Eine Roulettekugel fliegt zur nächsten Runde.

In Neubrandenburg können Zocker künftig in einer Spielbank ihr Glück suchen. Nach Angaben von Innenminister Lorenz Caffier erhält nach einem einjährigen Auswahlverfahren die „Spielbanken M-V Betreibergesellschaft” die zehn Jahre gültige Konzession, Standorte im Land zu eröffnen. Das große Rad kann künftig in einem Casino in Rostock gedreht werden: Hier wird das volle Programm einer Spielbank angeboten – unter anderem mit Roulette und Kartenspielen.

Die Städte Neubrandenburg, Stralsund und Schwerin sind für das „kleine Spiel” mit Automaten vorgesehen. Mecklenburg-Vorpommern komme seinem Auftrag nach, ein begrenztes und kontrolliertes Glücksspielangebot als geeignete Alternative zum nicht erlaubten Glücksspiel anzubieten, so Innenminister Caffier. In der Vergangenheit mussten Spielbanken in MV geschlossen werden, weil diese nicht genug Gewinn erzielt hatten.

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