Alter Schlachthof:

Künftig Wohnen statt Tanzen

Ab 2015 sollen auf dem Gelände des alten Schlachthofes an der Brinkstraße keine Discobeats mehr wummern, sondern Abrissbirnen krachen und Bagger dröhnen. Auch für die Brachfläche neben dem Schlachthof hegt der Investor Pläne.

Dieses Foto ist im Jahr 1898 entstanden. Der Alte Schlachthof soll sein altes Aussehen wieder zurück erhalten. Alle neuen Anbauten sollen verschwinden, um darin Wohnungen zu schaffen.
Sammlung Karl Brocks Dieses Foto ist im Jahr 1898 entstanden. Der Alte Schlachthof soll sein altes Aussehen wieder zurück erhalten. Alle neuen Anbauten sollen verschwinden, um darin Wohnungen zu schaffen.

Inhaber Karl Brocks will hier - im Karree zwischen Bachstraße, Brinkstraße, Grüner Straße und alter Rostocker Straße - einerseits Platz für Mehrfamilienhäuser schaffen und andererseits das historische Gemäuer des alten Schlachthofes zu Wohnlofts umbauen.

Parallel zur Grünen Straße sollen zwölf Mehrfamilienhäuser gebaut werden, darin sind insgesamt 36 Eigentumswohnungen zwischen 60 und 100 Quadratmetern geplant. Der unter Denkmalschutz stehende Schlachthof soll von allen nicht originalen Anbauten befreit werden, um darin elf Loft-Wohnungen zwischen 60 und 180 Quadratmetern zu schaffen. Zudem sollen zwei neue Gebäude entstehen, die jeweils 40 behindertengerechte Wohnungen fassen. Die Flächen der alten Brauerei mit dem Wirtshaus „Wallensteinkeller“, die Geothermie, der Supermarkt und das Fitnessstudio sind von den Plänen nicht betroffen.

Auch für die benachbarte Brachfläche an der Ecke Bachstraße/Brinkstraße hat er Pläne. Das Areal gehört der Stadt, es ist schon lange für Wohnungsbau vorgesehen - allerdings sollte es so lange nicht erschlossen werden, wie die Diskothek in Betrieb war. Nun verhandelt Brocks mit der Stadt über den Erwerb der rund 8000 Quadratmeter großen Fläche. Der 63-jährige Unternehmer will das Filetstück in bester Wohnlage erschließen und in Parzellen an Eigenheim-Erbauer verkaufen.

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