Wohngebiet soll aufgewertet werden:

Kurze Straße wartet auf den Abriss

Es dauert noch drei Jahre, bis der Abrissbagger in der Kurzen Straße auf dem Neubrandenburger Datzeberg anrollt. Aber die Vision von einem attraktiven Wohngebiet soll schon vorher wahr werden. Der Ausblick zumindest ist unschlagbar.

Mehr als 20 Prozent der Wohnungen in der Kurzen Straße 1 bis 15 stehen leer. Jetzt wird der Block nach und nach ganz leer werden.
Anke Brauns; Montage: Hannes Ackermann Mehr als 20 Prozent der Wohnungen in der Kurzen Straße 1 bis 15 stehen leer. Jetzt wird der Block nach und nach ganz leer werden.

Der lange graue Block muss weichen: In der Kurzen Straße 1 bis 15 auf dem Neubrandenburger Datzeberg sollen 2018 die Abrissbagger anrollen. Viele Mieter sind schon jetzt dabei, sich andere Wohnungen zu suchen. Man könne allen, die auf dem Datzeberg bleiben wollen, „gute Möglichkeiten bieten“, verspricht Frank Benischke, Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges.

Der Leerstand in dem Block liegt inzwischen bei rund 20 Prozent. Im Vergleich zu anderen Stadtgebieten ist der Mieterschwund auf dem Datzeberg am größten. Dennoch findet die Neuwoges den Standort durchaus attraktiv. Daher sollen in der Kurzen Straße „qualitativ hochwertigere Wohneinheiten“ entstehen - mit großartigem Blick über die Stadt, in neuer, aufgelockerter Bebauung.

Wie das aussehen könnte, kann man bald nebenan in der Rethrastraße beobachten, wo seit 2009 kein Haus mehr steht. Einen Teil des erschlossenen Baulandes dort hat die Neuwoges an die Baufirma Gebrüder Reich aus Siedenbollentin veräußert. Im Frühjahr soll dort mit dem Bau von Mehrfamilienhäusern mit je sechs Wohneinheiten begonnen werden.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung