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Laster schiebt Auto quer vor sich her

Das sah zum Glück schlimmer aus, als es war: Ein Lkw hat am Dienstag ein Auto auf dem Engelsring touchiert, gedreht und dann ein Stück vor sich her geschoben. Nicht der erste Unfall dieser Art auf Neubrandenburgs Rundkurs.

Der Verkehr staute sich am Dienstagnachmittag auf dem Neubrandenburger Ring, weil länger als eine halbe Stunde nur eine Spur befahrbar war.
Andreas Segeth Der Verkehr staute sich am Dienstagnachmittag auf dem Neubrandenburger Ring, weil länger als eine halbe Stunde nur eine Spur befahrbar war.

Einen Schock erlitt am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr die 21-jährige Fahrerin eines Audi bei einem Unfall auf dem Engelsring. Ein 38-jähriger Brummi-Lenker passte in Höhe des Busbahnhofs beim Fahrspurwechsel nicht auf und berührte mit seinem schweren Lkw mit Hänger das Auto der Frau. Dabei schleuderte ihr Fahrzeug herum und wurde etwa 30 Meter weit quer vom Lkw vor sich her geschoben.

Außer dem Schock erlitt die junge  Fahrerin keine weiteren Verletzungen, berichtet die Polizei. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 7000 Euro. Der Verkehr auf dem Ring staute sich, weil zeitweise nur eine Spur befahrbar war. Dieser Unfall weckt Erinnerungen an den 29. Oktober 2009: Damals wurde ein Pkw fast einen Kilometer weit von einem Lkw quer vor sich her geschoben - vom Pferdemarkt bis zum Nordkurier-Gebäude. Auch vor vier Jahren kam der Autofahrer mit dem Schrecken davon.

Kommentare (1)

Der Neubrandenburger Stadtring scheint kein gutes Pflaster für die Lastkraftwagen zu sein. Schon in der letzten Woche verursachte ein von einem LKW gedrehter PKW einen Stau in den Morgenstunden!