Sommerfest mit Katerstimmung:

Latücht von Geldsorgen geplagt

Auch wenn jetzt erst mal gefeiert wird, plagen Geldsorgen die Arbeit im Latücht. Der Verein wünscht sich eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt, um längerfristig mit Zuschüssen rechnen zu können.

Hier ist der Latücht-Verein heimisch. Doch nicht zum ersten Mal plagen ihn Geldsorgen.
Susanne Schulz Hier ist der Latücht-Verein heimisch. Doch nicht zum ersten Mal plagen ihn Geldsorgen.

Wenn das Neubrandenburger Latücht sich am Sonnabend bei einer großen Kinoparty in Feierlaune präsentiert, sind die Veranstalter hinter den Kulissen zugleich in Sorge um die weitere Arbeit des Vereins und des Festivals dokumentART.

Durch den stetigen Rückgang von Fördermitteln und den Wegfall von Stiftungsgeldern sehe sich der Latücht e. V. einer ständigen Hängepartie ausgesetzt, erklärt Kinoleiter Holm Henning Freier. Um ein regelmäßiges Filmangebot, die Arbeit der Medienwerkstatt und das jährliche internationale Festival zu sichern, wünsche sich der Verein eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt, die Planungssicherheit über einen längeren Zeitraum biete. Um mehr Eigenmittel aufzubringen, plant der Verein auch die Gründung eines Freundeskreises.

Bei der Finanzierung der diesjährigen dokumentART klaffe noch eine Lücke von rund 15 000 Euro, sagt Festivalleiterin Heleen Gerritsen. Falls die Stadt Neubrandenburg ihre Fördersumme erhöhte, könnte auch das Land eine Aufstockung in Erwägung ziehen.

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Kommentare (1)

kommt das Gejammer vom Latücht. Bei der ständigen knappen Kassenlage muss man die Frage in den Raum stellen ob das Latücht überhaupt noch gebraucht wird und ausreichend genutzt wird. Öffentliche Gelder nur für einpaar liebhaber zu verschwenden ist nicht verantwortlich. Zumal andere Programmkinos ohne auskommen in der Region. Also macht das Latücht endlich dicht und nutzt das Geld sinnvoll in anderen Bereichen der Kultur.