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Leck in der Leitung: Wasser sprudelt meterhoch

Durch Bauarbeiten ohne nötige Genehmigung sind mehr als 200 000 Liter Wasser verloren gegangen. Als Folge können im Versorgungsnetz Trübungen auftreten.

Mehr als 200 000 Liter Wasser wurden durch die beschädigte Leitung freigesetzt.
Stadtwerke Neubrandenburg Mehr als 200 000 Liter Wasser wurden durch die beschädigte Leitung freigesetzt.

Eine meterhohe Wasserfontäne hat sich am Freitagmittag über das Gelände der Team-Tankstelle in der Ihlenfelder Straße in Neubrandenburg ergossen. Eine Trinkwasserhauptleitung war durch Bauarbeiten beschädigt worden, erfuhr der Nordkurier von den Neubrandenburger Stadtwerken neu.sw. Ein Spezialistenteam der Stadtwerke habe die Leitung abgesperrt; Einschränkungen in der Versorgung der Kunden seien zunächst nicht aufgetreten.

Die Baufirma hatte die Arbeiten ohne die erforderliche Genehmigung, einen sogenannten Schachtschein der Stadtwerke durchgeführt, erklärte Stadtwerke-Sprecherin Anja Hünemörder. Durch das Leck seien 200 000 bis 300 000 Liter Trinkwasser ausgetreten.

Durch diese Menge und die damit verbundene Änderung der Fließrichtung im Netz könne es zeitweise zu Trübungen des Trinkwassers kommen. Diese Trübungen seien jedoch gesundheitlich unbedenklich, versichern die Stadtwerke.