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Lindebach wird Teil von Kreuzung in Neubrandenburg

Wer die Verkehrsinsel an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Engelsring überquert, sieht nicht, dass er eine Brücke überquert. Die soll erneuert werden. Dafür muss etwas weichen.

Heiko Höfs (links) und Andreas Berk von der Firma Stilblüte hacken Unkraut auf der Grünfläche der Verkehrsinsel. Jetzt stellt die Firma die kostenlose Pflege aber ein. 
Anke Brauns Heiko Höfs (links) und Andreas Berk von der Firma Stilblüte hacken Unkraut auf der Grünfläche der Verkehrsinsel. Jetzt stellt die Firma die kostenlose Pflege aber ein.

Die Verkehrsinsel mit einer blühenden Grünanlage an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Engels-Ring in Neubrandenburg wird es in dieser Form nicht mehr lange geben. Die Garten- und Landschaftsbau-Firma „Stilblüte“, die das Areal 2004 bepflanzte und seitdem unentgeltlich in Schuss hält, hat daher die Pflege eingestellt. Denn dort sind Bauarbeiten in Sicht.

Bei den von den Ring-Bauarbeiten gebeutelten Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern mögen bei dem Gedanken die Alarmglocken schrillen. Tatsächlich müssen Fahrspuren für die Bauarbeiten reduziert werden. Aber Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, denkt, dass die Auswirkungen auf den Verkehr nicht so gewaltig sein werden. Etwas schwierig sei die Sache im Kreuzungsbereich zum Engelsring natürlich schon und auch Fußgänger müssen dann mit Einschränkungen rechnen. Aber man werde über einen längeren Zeitraum in Teilabschnitten bauen.

Rund 2,5 Millionen Euro investiert das Straßenbauamt für die neue Brücke unter der Straße. Der Baustart ist für September vorgesehen, bis Mai 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Und dann wird die Verkehrsinsel nicht mehr aussehen wie heute, denn mit der Brückenerneuerung soll der Lindebach in dem Bereich ans Licht geholt werden. Wer künftig über die Kreuzung geht, kann das Flüsschen zwischen den stadteinwärts und stadtauswärts führenden Spuren vorbeirauschen sehen.