Investor will sich komplett zurückziehen:

Lindenberg bekommt kein neues Einkaufszentrum

Die Entscheidung ist gefallen: Die Stadtvertreter in Neubrandenburg lehnen die Pläne für ein Einkaufszentrum auf dem Lindenberg definitiv ab. Sie befürchten negative Auswirkungen auf andere Geschäfte.

Jetzt scheinen die Pläne für ein Einkaufszentrum wie eine Seifenblase zu zerplatzen. 
A. Segeth/Montage: J. van Betteray Jetzt scheinen die Pläne für ein Einkaufszentrum wie eine Seifenblase zu zerplatzen. 

Die Pläne zur Errichtung eines Einkaufszentrums in der Kirschenallee auf dem Lindenberg sind endgültig durchgefallen. Das hat die Stadtvertretung mit sehr großer Mehrheit und nur einer Enthaltung beschlossen. Damit folgte sie einem Vorschlag des Oberbürgermeisters und seiner Verwaltung. Peter Gerstenberg plante mit seiner Firma PM-Consulting aus Berlin die Errichtung eines Supermarktes von rund 1100 Quadratmetern und weiteren Händlern. Insgesamt sollte das Zentrum, das anstelle der alten, abrissreifen Schule entstehen sollte, rund 2500 Quadratmeter groß sein.

„Erhebliche Risiken“ für angrenzende Zentren

Das erschien den Stadtvertretern als zu viel. Der Handel in anderen Stadtteilen könnte bedroht sein. Ein von Gerstenberg eingebrachtes Einzelhandelsgutschten hatte zwar eine Verträglichkeit mit den vorhandenen Handelseinrichtungen bestätigt – allerdings am Rande des Verträglichen. Im Rathaus sah man trotzdem „erhebliche Risiken“ für angrenzende Zentren, erklärte Frank Renner, Abteilungsleiter für Stadtentwicklung im Rathaus.

Gerstenberg gibt auf

Peter Gerstenberg wird sich hier nicht weiter engagieren. Er ziehe sich nun mit jeglichen Aktivitäten aus Neubrandenburg zurück, erklärte er dem Nordkurier. Zuvor war schon seine Planung für das Neutorcarrée gescheitert. Dort verhinderten allerdings die komplizierten Eigentumsverhältnisse eine Nutzung der Flächen für den Handel. Zudem hatte er langfristige Pläne für ein neues Einkaufszentrum an der B 96 auf einer Fläche neben dem Landratsamt – genau gegenüber vom Bethanien-Center.

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Kommentare (1)

... bleibt der Schandfleck also weiter erhalten und die Bewohner des Lindenbergs müssen weiter mit dem Auto zum Einkaufen fahren wenn sie mal etwas anderes als vom Discounter kaufen wollen. Gerade für Familien und ältere Menschen wäre eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe wichtig. So verbessert man die Wohnqualität eines Stadtteils jedenfalls nicht!