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Parolen an Neubrandenburger Badestelle gesprüht

Zwischen Montagnacht und Dienstagmorgen haben bisher Unbekannte den Weg am Neubrandenburger Reitbahnsee besprüht. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Auf dem Weg zur Tennisanlage ist der Asphalt mit Graffiti-Sprüchen besprüht worden.
Susanne Schulz Auf dem Weg zur Tennisanlage ist der Asphalt mit Graffiti-Sprüchen besprüht worden.

Schriftzüge in knalligem Gelb und Pink haben am Dienstag die Blicke der Passanten am Neubrandenburger Reitbahnsee auf sich gezogen. Zwischen der Badestelle und der Tennisanlage prangten die Sprüche "Kunterbunt statt brauner Stunk", "Fremdenfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit" und "Nicht wählen ist wie furzen, keiner will’s gewesen sein" auf dem Asphalt.

Die Graffiti müssen in der Zeit von Montagabend, 20 Uhr, bis Dientagmorgen, 8 Uhr, gesprüht worden sein, erfuhr der Nordkurier aus dem Polizeipräsidium. Der Schaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen, so die Polizei. Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizei-
dienststelle zu wenden.

Kommentare (2)

Der Polizeiliche Staatsschutz (ST) ermittelt bei politisch korrekten Sprüchen auf dem Straßenasphalt wegen Sachbeschädigung? Wenn das CDU, SPD, Grüne und Die Linke erfahren gibts Ärger.

300 Euro für die Beseitigung von etwas Kreide wofür ein Eimer Wasser reicht? Bei solchen Beträgen sollte ich vielleicht auch ins Reinigungsgewerbe einsteigen ...